Was ist eine bipolare Störung?
 

Jeder kennt Stimmungsschwankungen und hat diese sicher schon selbst erlebt. Oft hört man auch, dass jemand „etwas depressiv drauf“ sein soll. Innerhalb eines bestimmten Ausschlagbereiches ist dies vollkommen normal.

Bei der manisch-depressiven Krankheit (bipolar affektive Störung) aber reichen diese starken
Stimmungsschwankungen weit über das Normalmaß hinaus. Oft lassen sie sich nicht mehr kontrollieren. Die Betroffenen fallen in eine Depression, die weit über das hinausgeht, was sich Nichtbetroffene vorstellen können. Oder die Betroffenen werden manisch. Auch das stark Euphorische sprengt die normalen Grenzen, die Phasen halten lange an und geschieht aus Gründen, die nicht nachzuvollziehen sind.

"Zwei Gesichter" SHG Selbsthilfegruppe für manisch-depressive Menschen mit bipolarer Erkrankung
Bipolar-Selbsthilfegruppe Zwei Gesichter BG

Aus diesen extrem starken Schwankungen kommen betroffene Personen oft nur durch die Hilfe von Ärzten oder Psychotherapeuten wieder heraus.

Die manisch-depressive Erkrankung hat oft schlimme Folgen oder Auswirkungen. Diese betreffen die Familie und Partnerschaft, den Arbeitsplatz und letztlich auch den Umgang mit Mitmenschen. Die Hilfe zur Selbsthilfe, die unsere Gruppe anbietet, kann den Leidensdruck oft lindern.

Laut Informationen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) gehört die bipolare Störung zu den Krankheiten, die zu einer anhaltenden seelischen Behinderung führen kann.
 
 

Bipolar erkrankte manisch-depressive Menschen