Warum diese Selbsthilfegruppe gegründet wurde

Die Selbsthilfegruppe will Menschen, die an einer bipolaren Erkrankung leiden, mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die Selbsthilfegruppe „Zwei Gesichter“ wurde vom Initiator Karl-Rudolf Blum zusammen mit Frau Dr. Susanne Markwort, der Chefärztin der  Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Schlüchtern, ins Leben gerufen.

Karl-Rudolf Blum leidet wie viele andere Menschen an großen Stimmungsschwankungen. Diese reichen von extremen Hochs (Manie) bis hin zu tiefer Verstimmung (Depression). In der Medizin spricht man von sogenannten „bipolaren Störungen“. Oftmals wird das jedoch in der Behandlung verkannt und lapidar als Depression abgetan und auch so behandelt.

Die Selbsthilfegruppe verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz  und eine große Menge an Informationen, die diese Erkrankung betreffen.
Sie weiß um die Probleme und Situationen der Menschen mit gleichem Krankheitsbild.

Ziel dieser Selbsthilfegruppe für manisch-depressive Menschen ist es daher, Betroffenen moralische Unterstützung zu geben, sie in ein Gemeinschaftsgefühl einzubinden und heraus zu arbeiten, dass beide Seiten der bipolaren Erkrankung (das Hoch sowie das Tief) wichtig und ernst genommen werden müssen.